Der Apfel
Apfelbäume leben viele im Kulturgarten wild und frei. Kleinste, Kleine, Büsche und auch ein paar Halbstämme, keine ganz großen, der Platz ist bescheiden und muss für alle reichen.
Apfelbäume leben viele im Kulturgarten wild und frei. Kleinste, Kleine, Büsche und auch ein paar Halbstämme, keine ganz großen, der Platz ist bescheiden und muss für alle reichen.
Ab April des Jahres 2022 haben wir uns dann also am erreichten Ufer wieder in unseren Tätigkeitsbereich vertieft. Ich habe den zweiten Teil der Fassadengestaltung begonnen, meine Frau Gemüseaufzucht und Gartengestaltung übernommen, ohne natürlich wirklich eine konkrete Trennung der Bereiche vorzunehmen.
Wir sind jetzt eine ganze Zeit lang – war es ein Jahr oder noch länger? gegen den Strom geschwommen und haben in unserem kleinen Kreis gewirkt. Wir haben uns weit hinausgelehnt und uns damit Druck und Angriffen ausgesetzt.
Wir sind noch ruhig, da beginnt ein dröhnendes öffentliches Geschrei:
„Injizieren, injizieren, alle injizieren!“
Einzigartig lautstark. Weltweit gleichgeschaltet. Eine infernale Kampagne. Dann mehr noch, vorsichtig Misstrauische werden weggedrängt, ausgeschaltet, entfernt. Zweifelnde werden denunziert.
Ich werde skeptisch, sehr aufmerksam und beginne Nachforschungen.
Hier ist eine Pause angebracht, eine Verschnaufpause. Tatsächlich, wir alle haben recht gehört, obwohl es so schockierend wie unglaublich wirkt. Gentechnische Mittel werden per Pflicht-Injektion der Menschheit aufgedrängt und aufgezwungen.
Neue Virusstämme bedrohen den Kapitalismus, so sagt man. Eine Gnade eigentlich, ein erbarmendes Geschenk des Himmels, ein weiteres Aufwecksignal um nachzudenken, um anzuhalten, um die enragierte Ausbeutung aller Wesen hier endlich zu beenden.
Aber selbstredend ist das Gegenteil der Fall.
Sehr schnell ist es dunkler und engstirniger geworden im Jahre 2021. Nur kurz hat es gedauert, bis einleuchtende Erkenntnisse und feststellbare Zusammenhänge nicht hergestellt werden dürfen. Aber ich weiß, so kann man das nicht sagen. Erstens, weil es zu drastisch ausgedrückt ist und zweitens, weil es schon seit längerem diffus vorhanden war. Und ganz besonders drittens, weil es gewissermaßen verboten ist.
Hier, im Kulturgarten wild&frei ist nach dem Auslichten von viel zu dicht gewachsenen Hainbuchen festzustellen, dass ein Wettrennen stattfindet unter den kleinen Buchenbabies und unzähligen anderen Baumkeimlingen. Wirklich, es scheint, als sterben nur diese Holzstangen der Wirtschaft. Diese generalstabsmäßig aufgeforsteten armen Bäumchen.
Die Jahreszeiten und deren immer weiter ausschlagenden Spitzen gehen unter die Haut.
Tief.
Und das ist das Glück, diese Tiefe.
Der Fenchel und der Schwalbenschwanz sind zwei kleine Teilchen davon.
Ein Lebensmittel-Aufzieher hat viel von diesem tiefen Glück.
Essbar, ja, das ist wichtig. Entscheidend wichtig und unabdingbar sozusagen.
Deshalb ist er wild und frei, der Kulturgarten und doch mit Zuneigung gefüllt.
Das bezeugen hier die Tomaten.
Dieser Widerhall an Anmut und an Liebreiz, ungeahnt in seiner Vielfalt, die in dieser himmlischen Schöpfung auch für uns schon erahnbar wird. Und wir sind Teil davon. Ja, wir haben nicht, wir sind.
Dieses Zulächeln in allen Farben.
Die Walderdbeeren fühlen sich sehr wohl im Kulturgarten – wild und frei. Sie haben sich in mehreren Großfamilien hier angesiedelt.
Das Tagebuch für die Arbeiten und Gestaltungen an Die kleine Burg – Das leise Kulturhaus und Pflanzungen und Aufbau im Kulturgarten wild&frei, kann ich nur in sehr begrenztem Rahmen in analoger Abfolge durchführen. Eine kontinuierliche Aufzeichnung in Form von Webseiten-Eintragungen in Wort und Bild von März bis November ist da ausgeschlossen, aber …
Wenn von Kultur die Rede ist, dann wissen ganz schön viele davon.
Jeder hat eine eigene Meinung dazu. Jede sieht das anders, alle generell differenzierter.
Manche gehen da auch hin:
zur Kultur.
Hier hat sie Raum und Zeit, die Kultur, hier in Die kleine Burg – Das leise Kulturhaus und vor allem im Kulturgarten wild und frei.
Diese Kultur in Österreich will schön sein. Sie will leben und sie lebt auch augenscheinlich und offenkundig. Zeitgenössische Kunst und herzliche Sub-Kultur von Sabine Floner und Günther Floner.
Das alte Steinhaus in der Buckligen Welt wird jetzt als Gesamt-Kunstwerk von Sabine Floner und Günther Floner gestaltet und zu Die kleine Burg – Das leise Kulturhaus weiterentwickelt. Rundum entsteht der Kulturgarten wild und frei. Das ist zeitgenössische Kunst in der Buckligen Welt..
Das alte Steinhaus in Niederösterreich wird als Gesamt-Kunstwerk von Sabine Floner und Günther Floner gestaltet und zu Die kleine Burg – Das leise Kulturhaus weiterentwickelt. Rundum entsteht der Kulturgarten wild und frei. Das ist zeitgenössische Kunst in Niederösterreich.
Das alte Steinhaus im Osten Österreichs wird jetzt als Gesamt-Kunstwerk von Sabine Floner und Günther Floner gestaltet und zu Die kleine Burg – Das leise Kulturhaus weiterentwickelt. Rundum entsteht der Kulturgarten wild und frei.
Das ist zeitgenössische Kunst und Kultur in Österreich.
Wir begannen die ersten Bilder zu gestalten, organisierten zwei Ausstellungen. Hier an diesem Ort soll sich aber die zweidimensionale Bilderwelt zum großen dreidimensionalen Gesamtkunstwerk weiterentwickeln.
2018 – Wir sind am richtigen Ort. Nach zweijährigen Verhandlungen mit den Besitzern ist es gelungen, eine wilde Gstettn,die westseitig an unser Haus anschließt, zu erwerben und damit unser Gartengrundstück erheblich und im wahrsten Sinne des Wortes wunderbar erweitern.
Der Kulturgarten wild &frei hat das Licht der Welt erst im Jahr 2019 erblickt. Hier auf dieser Seite können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen.
Wir waren zuhause angekommen, meine Frau und ich. Hier in Die kleine Burg.
Und die hatte jetzt ihre Aufgabe gefunden. Sie war zu Das leise Kulturhaus gereift.
Niemand anderer wollte dieses Haus haben, es gab keinen Interessenten. Nur wir waren da, meine Frau und ich.