Autor: Guenther Floner

Dost

Dost, Wasserdost, Wirbeldost

Die drei sogenannten Doste tragen nur einen gemeinsamen Nachnamen, obwohl sie ganz und gar nichts miteinander zu tun haben. Sie sind nicht verwandt, sie sind sich nicht ähnlich, weder im Geschmack noch im Aussehen. Warum sie alle drei Dost heißen haben wir nicht herausgefunden. Was sie aber eint ist ihre freiwillige und selbständige Ansiedlung im Kulturgarten wild und frei.

Odermennig

Odermennig

Die herausragende Schönheit dieses Agrimonia eupatoria oder keltisch Korna benannten Heilkrauts weist schon auf seine absolute Lebenskraft hin, bevor man alte Herbarien überhaupt studiert

Akelei

Akelei

Bei uns im Kulturgarten wild und frei hat sich die Akelei freiwillig ohne unser Zutun angesiedelt und erstahlt in verschiedenen Farben den ganzen Sommer über

Malvenblüten

Malve und Eibisch

Die wilde Malve zwischen Steinen.
Es geht ihr gut. Der ganzen Familie Malve geht es gut, sie blüht ganz mutig.
Vor dem hohen Felsen am äußersten Südrand von dem Kulturgarten – wild&frei.

Eine Brennnessel blüht

Ja, sie ist klug – und gutwillig, die Brennnessel.
Wir freuen uns, dass es ihr gefällt im Kulturgarten – wild&frei.
Vor allem, weil wir sie jetzt schon besser kennengelernt haben.
Sie ist ein wahrer Wesensfreund. Wirklich.

Knoblauchsrauke

Knoblauchsrauke

Bei uns im Kulturgarten wild und frei wächst die Knoblauchsrauke ganz eigensinnig nur dort, wo es ihr gefällt. Sie samt und keimt ganz selbständig und treibt jedes Jahr an neuen Stellen aus. Grundsätzlich bevorzugt sie die Nähe zu unserem Waldgarten.

Der Ehrenpreis im Kulturgarten wild und frei

Himmelblau – Der Ehrenpreis

Unser feinfühliger Freund, der sogenannte Ehrenpreis färbt den Kulturgarten – wild&frei für zwei bis drei Wochen im späten Frühjahr himmelblau. Sein altbekannter Name deutet diese himmlische Richtung schon an.

Witwenblume mit Gelbpunktkäfer

Witwenblume

Heute ist die Witwenblume in der Medizin fast vergessen. Früher war sie eine angesehene Heilpflanze, deren Einsatz man sogar bei Pest und Epilepsie empfahl. Auf jeden Fall aber gegen Infektionen aller Art und zur Blutreinigung

Eisenkrautknospe beim Kulturgartenweg

Eisenkraut

„Eisenkraut ist die Pflanze, mit der unsere Gesandten zum Feinde gehen, unsere Hände gereinigt und vor Unglück geschützt werden“, so Plinius, ein römischer Gelehrter und Verfasser der Naturalis historia, ein enzyklopädisches Werk zur Naturkunde

Der Feinstrahl im Hochsommer

Feinstrahl im Hochsommer

Der Feinstrahl. Er trägt noch ein paar letzte Blüten, das wohl. Er denkt aber schon an seine Samen und wie er sie bald reifen lassen wird. Tatkräftig.

Löwenzahn - und die Bienen

Löwenzahn

Der ungewöhnliche Reichtum an wichtigen Heil- und Aufbaustoffen füllt ausgehend schon vom Altertum ganze Bände.
Nur Dummköpfe können ihn abfällig als Unkraut bezeichnen.

Alant - Blütenmeer mit Bienen

Alant

Große, sonnenblumenähnliche Heilpflanze. Unser Alant kommt als Baby von einer befreundeten Bäuerin aus der Buckligen Welt, grundsätzlich aber ist der Alant ein Chinese.

Kanadisch Ggoldrute mit Biene

Kanadische Goldrute

Die Goldrute heilt alles, was an die Nieren geht.
Alte Heilkräuterbücher beschreiben die antioxidative Wirkung der Goldrute, was ausdrückt, dass sie sogenannte freie Radikale im Körper inaktiviert und damit einer möglichen Tumorbildung entgegenwirkt. Diese Botschaft allein sollte in unserer derzeitigen westlichen Welt eine Aufrüttelnde und besser noch eine Bedeutsame sein, die vielen Menschen in der Not helfen könnte.