Beinwell
In den alten Kräuterbüchern kann man lesen, dass sich sein lateinischer Name Symphytum vom griechischen symphein ableitet, was zusammen wachsen bedeutet. Seine herausragende Heilkraft bei Verletzungen an den Gelenken wird damit klar hervorgehoben.

Mediziner der Antike und auch keltische Druiden haben selbst bösartige Tumore zum Abheilen gebracht, wie uralte Aufzeichnungen nahelegen.

Am besten wird im Spätherbst die Wurzel ausgegraben, fein geschnitten und zusammen mit Bienenwachs zu einer Salbe verarbeitet.

Das Rohessen des Krautes und der Blüten ist mit Vorsicht zu genießen.

Bei uns im Kulturgarten wild und frei wachsen inzwischen der gelbblütige und auch der lilablütige Beinwell, wobei sich ersterer aus eigenem Antrieb angesiedelt hat. Zweiteren haben wir eingepflanzt.


Im Unterschied zur Wirkung der meisten Heilkräuterkuren, die größtenteils langsam und gemächlich zur Gesundung beitragen und man ruhig und geduldig bleiben muss, greift die Beinwellsalbe unmittelbar, fast wie ein schulmedizinisches Schockmittel in den Heilungsprozess ein. Ohne seine Lebens- oder Ernährungsgewohnheiten verändern zu müssen hilft die liebevoll zubereitete Beinwellsalbe bei Verstauchungen und Prellungen gleichsam garantiert.











