Odermennig
Die herausragende Schönheit dieses Agrimonia eupatoria oder keltisch Korna benannten Heilkrauts weist schon auf seine absolute Lebenskraft hin, bevor man alte Herbarien überhaupt studiert.

So wie das Eisenkraut und den Bertram haben wir auch den Odermennig bei der uns gut bekannten Bäuerin in der Einschicht entdeckt.

Im antiken Griechenland war er der Pallas Athene geweiht und in dieser Zeit – so kann man in alten Schmökern nachlesen, galt er als herausragendes Mittel äußerlich gegen schwer heilende Geschwüre und innerlich gegen Durchfall und Ruhr.

Im Laufe des Mittelalters verschwindet er mehr und mehr und taucht in diesen Aufzeichnungen nur mehr eher am Rande auf. Allerdings taucht Agrimonia dann vermehrt im Zusammenhang mit magischer Wirkung gegen Geister und Gifte auf.

Wir verwenden ihn frisch feingeschnitten als Beigabe zu diversen Mahlzeiten und getrocknet zum Aufgießen von Tee.
Für die Herstellung von Odermennig-Elixier ist er für uns zu kostbar, weil er nur als kleine Familie als Nachbar zum Frauenmantel im Kulturgarten wild und frei lebt.










