Augentrost

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Euphrasia stricta

Der Augentrost ist keine harmlose Heilpflanze. Die augenähnliche Blüte zeigt, in diesem Fall der ‚Signaturlehre‘ auch wirklich entsprechend, den Wirkungsbereich des unauffälligen, aber wunderhübschen Kräutleins an. Aber nur der wirklich Kräuterkundige darf sie anwenden, denn einige Inhaltsstoffe ( z.B. Rhynantin) sind in höher dosierten Gaben nicht zuträglich und können Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Neben seinem Hauptaugenmerk richtet sich die Heilwirkung des Augentrostes, wie bei fast allen Kräuter auf viele Teile unseres Organismus. Krampfstillend und nervenanregend seien an dieser Stelle noch hervorgehoben. In seiner Art zu leben wirkt er recht umgänglich. In höheren Lagen oder auch in niedrigeren, eher feuchter oder auch trockener, mit verschiedenen Gegebenheiten kommt er zurecht. Wenn man ihn allerdings sucht, versteckt er sich sehr gern und ist dann schwer zu finden. Die weiße Blütenfarbe mit violetten Linien und gelben Flecken ist einzigartig.