Die Vision vom Himmel auf Erden

Abwûn d’bwaschmâja
d’bwaschmâja af b’arha –

Sonnenlicht nach blau

‚Mögen die Gesetze des Himmels auch auf Erden gelten.
Mögen sich jene begegnen, die den Wunsch verspüren
sich zu reinigen von Selbstsucht und Eigensinn.

Mögen sich wirklich alle zusammenfinden, die sich aufgemacht haben,
das Lieben zu erlernen.‘

Das ist die Vision vom Himmel auf Erden.

Eine Vision, das wissen Sie, ist das innere Bild einer Vorstellung,
meistens – aber nicht immer – auf die Zukunft bezogen.
Sie deutet auch oftmals auf etwas hin, das eigentlich auf den ersten Blick unmöglich erscheint.
Umso mehr in einer Umgebung, in der gnadenloses Leistungsdenken das Sagen hat und mit seiner rasenden, selbstsicheren Tätigkeit alles friedliebende Leben zu überschwemmen droht.
Sie ist schon deshalb ein Wagnis, diese Vision, weil Vorstellungen zu äußern und gar weltfremde Ideen gegen den Massengeschmack der großen Mehrheit vorzubringen,
sehr schmerzhaft enden kann.
Unter der lieblosen Herrschaft pragmatischer Finanzwirtschaften und intelektueller Coolness ist die Gefahr, gnadenlos verächtlich gemacht zu werden, groß.
Eine Vision dieser Art ist also etwas für Träumer, für Spinner, für Wertlose?
Die Vision vom Himmel auf Erden ist auf jeden Fall eine sehr einfache,
aber auch eine vielschichtige Erscheinung
und sie lässt sich auch bei starkem Gegenwind nicht abtöten.
Mannigfache Schleier verbergen zwar diesen Weg zur Geistigkeit,
zur Selbstverantwortung und zur Gottsuche
und es scheint anfangs unmöglich, sie in den Wirrnissen dieser Welt zu durchschauen.
Sie ruft aber und sie will entdeckt werden und jedem Menschen,
der trotz Schmerzen guten Willens ist, wird dorthin die Tür geöffnet.

Eine ihrer weitverzweigten Wurzeln ist beschrieben in der Parabel vom Himmel und von der Hölle.
Diese ist der erste klare Schritt, eine einleitende Erklärung sozusagen,
zum sicheren Verständnis der Vision vom Himmel auf Erden.

 Sie können die Geschichte vom Himmel und von der Hölle hier lesen

Sonnenlicht in gelborange

Günther Floner

Mein Name ist Günther Floner.
Ich bin Kulturarbeiter, also ein Mensch, der sich gerne weiterentwickelt. Meine täglichen Ziele sind gute, frische Luft, viel Zeit zum Nachdenken und nur das tun, was ich liebe.

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